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Ob`s weh´ tut oder nicht bestimmt der Patient: Schmerzsymposium am LKH Steyr

Die meisten Menschen, die einer Operation entgegensehen, haben verständlicherweise Angst: Angst vor der Operation, vor der Narkose und vor allem Angst vor Schmerzen. In Gesprächen mit den operierenden Ärzten sollen aus diesem Grund Ängste und Unsicherheiten angesprochen werden. Das Landes-Krankenhaus Steyr setzt einen besonderen Schwerpunkt im Bereich Schmerztherapie und legt dabei großen Wert auf entsprechende Fortbildungaktivitäten. Am Donnerstag, den 21. Oktober 2004 fand daher ein Schmerzsymposium am LKH Steyr statt. Initiiert wurde diese Veranstaltung vom Berufsverband österreichischer Anästhesisten und Intensivmediziner – kurz BOFAI und von der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin des LKH Steyr.

Die Veranstaltung in Steyr zählt zu einer Serie von Weiterbildungsaktivitäten, wie der Organisator der Veranstaltung OA Dr. Matthias Pisecky betont: „Der BOFAI Verband sieht seine Aufgaben in der Förderung der Entwicklung der Anästhesiologie und Intensivmedizin auch im allgemeinen Interesse, in der Vertretung der beruflichen Belange, sowie in der Beratung von Behörden und Institutionen in einschlägigen Fragen. In enger Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Anästhesie und Intensivmedizin in der Ärztekammer werden zudem regelmäßige „Come together meetings“ mit Fortbildungsaktivitäten in den oberösterreichischen Krankenanstalten organisiert, um Wissen und Erfahrungen im Bereich Schmerztherapie auszutauschen. Das Steyrer Anästhesie- und intensivmedizinische Forum widmete sich bei der Fortbildungsveranstaltung am 21.10.2004 vor allem dem Kernbereich anästhesiologischer Schmerztherapiekompetenz – der Schmerz in der Zeit nach einer Operation. Im Rahmen der Veranstaltung wurde unter anderem auch das am LKH Steyr laufende Schmerzprojekt vorgestellt, welches von OA Luzia Schreiber-Winzig geleitet wird. An diesem Vorhaben sind seit 2003 sowohl Ärzte als auch Pflegekräfte beteiligt. Das Ziel ist die Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung und Koordination von schmerztherapeutischen Maßnahmen. Schließlich ist Schmerz der Aufnahmegrund ins Krankenhaus und somit eine vorrangige ärztliche Dienstleistung. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit hat dabei einen besonderen Stellenwert. „Es ist sehr erfreulich zu beobachten, wie sehr Schmerztherapie in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat und welch große Fortschritte in der Forschung und in der Praxis erzielt wurden“, resumiert Pisecky positiv.