Völlig schmerzfreie Nachstar-OP dank neuem Laser
In den meisten Fällen haben Patienten, denen der graue Star erfolgreich entfernt wurde, nach der Operation keinerlei Probleme mehr. Manchmal kann es jedoch zu einer erneuten Eintrübung des Auges kommen. Diesem so genannten „Nachstar“ rückt man im LKH Steyr mit einem hochmodernen Lasergerät zu Leibe.
Bei Starpatienten, die einige Zeit nach der Erstoperation erneut über Symptome wie Sehverschlechterung des betroffenen Auges und verstärkte Blendempfindlichkeit klagen, besteht der Verdacht auf Nachstar. Dabei trübt die körpereigene Augenhülle, die zuerst die natürliche Linse und später die künstliche Linse enthält, nach, und der Patient muss sich einem weiteren Eingriff unterziehen. Das LKH Steyr macht diese Operation jetzt noch sicherer und komplikationsärmer: „Dank des neuen YAG-Lasergerätes können wir den Nachstar mit absoluter Präzision, höchstmöglicher Sicherheit und maximalem Komfort für unsere Patienten behandeln“, freut sich Prim. Dr. Felix Buder, Leiter der Augenabteilung am LKH Steyr über die Neuanschaffung zum Wohl der Patienten.
Im Vorfeld des Eingriffs klärt eine gründliche Untersuchung der Augenabschnitte, ob zusätzliche Erkrankungen vorliegen. Bei der Behandlung wird dann die eingetrübte Hülle mittels Laser mikrochirurgisch geöffnet. Das Laserlicht besteht aus gebündelten Lichtstrahlen mit definierter Energie und ermöglicht so ein präzises Schneiden im Auge. Der ganze Vorgang ist für den Patienten völlig schmerzfrei. „Ziel der Laser-OP ist es, den Patienten ihre Sehfähigkeit, wie sie unmittelbar nach der Staroperation bestanden hat, zurückzugeben“, erklärt Prim. Buder und fügt abschließend hinzu: „Außerdem entstehen den Betroffenen keinerlei Kosten, da die moderne Operationsmethode erfreulicherweise sowohl von den gesetzlichen als auch den privaten Krankenkassen übernommen wird.“