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Zentrum für Innere Medizin und Psychosomatik EnnsAngiografieGerät: Digitales Zusatzgerät zum Durchleuchtungsgerät Senograph, Bj. 1997
Was ist Angiografie?Bei der Angiografie handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung von Arterien. Prinzipiell sind alle Regionen untersuchbar (Arterien von Armen und Beinen, der Bauchorgane, des Gehirns, des Herzens). In Enns führen wir in der Regel Untersuchungen an Beinen und Nierenarterien durch.
In lokaler Betäubung erfolgt das Einführen des Katheters an der Leiste. Dies und alle weiteren Manipulationen sind schmerzfrei. Der Katheter wird in der Hauptschlagader (oder einer Abzweigung) platziert. Dann wird Kontrastmittel injiziert. Dieses macht das Blut und damit die Gefäße sichtbar. Wie lange dauert eine Untersuchung?Zwischen 40 und 90 Minuten Vorbereitung / Patientenbelastung?Die Untersuchung erfolgt nur bei stationären Patienten. Da eine Arterie punktiert wird, muss die Blutgerinnung in Ordnung sein. Der Patient ist nüchtern. Das Injizieren des Kontrastmittels wird als Wärmegefühl wahrgenommen. Nach der Untersuchung wird ein Druckverband an der Punktionsstelle angebracht, der Patient bleibt mindestens 6 Stunden im Bett. Sicherheit?In der Regel ist eine Angiografie eine sehr sichere Untersuchung, prinzipiell sind aber Komplikationen möglich. Kurzdauernde Nebenwirkungen können Übelkeit, Kopfweh, Taubheitsgefühl im Bein sein. Schwerwiegendere Risiken sind Verletzungen von Arterien oder Venen, Infektionen oder allergieartige Reaktionen auf das Kontrastmittel oder Blutungen. Äußerst selten kann ein Schlaganfall oder eine gravierende Durchblutungsstörung eines Organs oder einer Extremität auftreten. Patienten mit Diabetes, Nierenversagen, Herzerkrankungen, Kontrastmittelallergien, generalisierten Gefäßerkrankungen oder höherem Alter (über 65) haben generell ein etwas höheres Risiko. Im Einzellfall sind Alternativen zur Angiografie zu diskutieren (Ultraschall, Kernspintomografie). |
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