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Zentrum für Innere Medizin und Psychosomatik Enns

Ultraschall - Arbeitsplatz

Ultraschall

Geräte (gemeinsam mit der Internen Abteilung):
Ultramark 5000 HDI (Bj 2000)
Ultramark 3000 HDI (Bj 1996) beides Spitzengeräte mit Farbduplex

Was ist Ultraschall?

Ultraschalluntersuchungen in der Medizin basieren auf dem Sonarprinzip. Die inneren Organe und Gewebe reflektieren den Schall in charakteristischer Weise. So ist es möglich, Bilder zu erzeugen und die Organe darzustellen. Es werden Schallfrequenzen zwischen 2 und 15 Megahertz verwendet, man hört also nichts davon (Hörbereich 20 Hertz bis 20 Kilohertz).

Die Ultraschallwellen werden in einem Schallkopf erzeugt, der auf die Haut des Patienten aufgesetzt wird. Ein wasserklares Gel wird zwischen Schallkopf und Haut aufgebracht, damit die Schallwellen problemlos in den Körper eindringen können. Die inneren Organe reflektieren den Schall, der vom selben Schallkopf wieder empfangen wird. Ein Computer errechnet aus dem Unterschied zwischen gesendetem und empfangenen Schall Bilder.

Mittels Ultraschall können die meisten Inneren Organe und Weichteile dargestellt werden, wie etwa Leber, Gallenblase, Gallenwege, Milz, Bauschspeicheldrüse, Nieren und Beckenorgane oder auch das Herz. Blutgefäße sind gut darstellbar, auch die Blutströmung lässt sich beurteilen, sodass gefährliche Gefäßverengungen oder -erweiterungen gefunden werden.
Muskeln und Sehnen sind gut abbildbar.

Zunehmende Bedeutung hat der Ultraschall auch für das Auffinden von Brust- und Prostatakrebs. Eine schallgeführte Gewebsentnahme (Biopsie) sichert die Diagnose.


Ultraschall der Gallenblase 
Abb: Steine in einer entzündeten Gallenblase


Wie lange dauert eine Untersuchung?

Je nach untersuchter Region und Fragestellung zwischen 5 und 30 Minuten.

Vorbereitung?

Zur Untersuchung der Bauchorgane soll der Patient nüchtern sein. Ist das Becken zu untersuchen, ist eine gut gefüllte Harnblase wichtig.

Sicherheit?

Schädliche Wirkungen der Ultraschallwellen sind bei den in der Medizin verwendeten Energiemengen unbekannt. Es kann aber sein, dass die Ultraschalluntersuchung nicht alle benötigten Informationen liefert, sodass andere Verfahren (Röntgen, CT) notwendig werden.