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Zentrum für Innere Medizin und Psychosomatik Enns

Durchleuchtung

Arbeitsplatz DurchleuchtungGerät: Siemens Siregraph D
 


 

Was ist Durchleuchtung?

Durchleuchtung erlaubt dem Röntgenarzt fernsehartige, bewegte Bilder aus dem Körperinneren zu gewinnen und zu beurteilen. Zum Beispiel kann die Speiseröhre beim Schlucken beobachtet werden.

Diese Technik wird häufig zur Beurteilung des Verdauungstraktes angewendet.
Kontrastmittel (Barium- oder Jodverbindungen) und Luft erhöhen die Sichtbarkeit des Darmes.
Kontrastmittel werden entweder geschluckt oder über dünne Schläuche eingebracht.

Wie lange dauert eine Durchleuchtungsuntersuchung?

Je nach untersuchtem Gebiet zwischen wenigen Minuten und einer halben Stunde.

Vorbereitung?

Speiseröhre: keine
Magen: mindestens 4 Stunden Nüchternheit
Dünndarm: 12 Stunden Nüchternheit, leichtes Abführen des Dickdarmes
Dickdarm: gründliche Darmreinigung, Nüchternheit

Während der Untersuchung muss der Patient verschiedene Drehbewegungen ausführen, damit Kontrastmittel und Luft an die richtigen Stellen gelangen und entsprechende Bilder angefertigt werden können. Das Einbringen des Kontrastmittels (etwa durch einen Einlauf) kann unangenehm sein, nicht aber schmerzhaft.

Teil des Dickdarmes mit zahlreichen
Abb: Teil des Dickdarmes mit zahlreichen
kleinen Ausstülpungen (Divertikel)


Sicherheit?

Die Untersuchungen haben ein äußerst geringes (theoretisches) Risiko. Extrem selten sind allergische Reaktionen auf Kontrastmittel oder Kunststoffe (Schläuche). Die Strahlenbelastung ist unterschiedlich (am höchsten bei der Dickdarmuntersuchung), gilt aber in jedem Fall als unbedenklich. In der Schwangerschaft - besonders in den ersten drei Monaten - sind Röntgenuntersuchungen generell nur im Notfall angebracht.