Der unwillkürliche Harnverlust, auch Inkontinenz genannt, betrifft in Österreich schätzungsweise 850.000 Frauen und 150.000 Männer. Obwohl das Leiden weit verbreitet ist, stellt es für viele PatientInnen auch heute noch ein Tabuthema dar. Die Medizin schenkte der Inkontinenz in den letzten Jahren verstärkt ihre Aufmerksamkeit und bietet heute eine Reihe von schonenden und wirksamen Behandlungsmöglichkeiten.
Die Abteilung für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Steyrer Spitals nimmt bei der Behandlung von Inkontinenz seit Jahren eine Vorreiterrolle ein. So führte sie als erste Gynäkologische Abteilung Österreichs die operative Einbringung einer neuartigen Harnröhrenschlinge (Monarc) durch.
Nähere Informationen zum Krankheitsbild „Inkontinenz“ sowie den operativen und konservativen Behandlungsmethoden, insbesondere mit dem Monarc-Band, erläutert Dr. Jutta Schalupny, Assistenzärztin am Landes-Krankenhaus Steyr, bei ihrem Vortrag im Schwechaterhof am 14. Februar 2005. Beginn ist um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei.
Thema: „Operative Behandlungsmöglichkeiten bei Inkontinenz“
Datum, Uhrzeit: 14. Februar 2005, 19:30 Uhr
Ort: Schwechaterhof, Leopold-Werndl-Straße 1, 4400 Steyr
Veranstalter: Diabetiker Selbsthilfegruppe, Steyr
Eintritt frei!